Gemeindeheime öffnen wieder

das alte Brauhaus in Rellinghausen
Die Gemeindehime, wie hier das alte Brauhaus
in St. Lambertus, können -unter Auflagen - in
Kürze wieder genutz werden

Nach fünf Monaten Schließung hat der Kirchenvorstand am 20. August entschieden, die Gemeinde- und Jugendräume der Pfarrei unter den Auflagen eines Hygienekonzepts wieder zu öffnen. Dieses regelt für alle Räume die maximal zulässige Personenzahl ebenso wie die Reinigung und Belüftung der Räume.

Für die Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzepts sind die jeweiligen Gemeinden vor Ort verantwortlich.

Die Öffnung erfolgt, sobald die regelmäßige Reinigung der Einrichtungen gewährleistet ist.

Hygienekonzept für die Gemeinderäume der Pfarrei St. Lambertus

Das Hygienekonzept der Pfarrei St. Lambertus orientiert sich an den aktuellen Bekanntmachungen des Bistums Essen – Bischöfliches Generalvikariat, Krisenstab – COVID 19:
Hinweise zur stufenweisen Öffnung der Anti-Corona-Maßnahmen des Landes NRW und den Folgen für die Pfarreien
- Stand: 15.07.2020 -

Danach gelten für die Räume der Pfarrei St. Lambertus die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln:

  • Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten
  • Das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist im ganzen Haus verpflichtend, am festen Sitzplatz darf die Maske abgelegt werden.
  • Nach dem Betreten des Hauses sind die Hände zu desinfizieren (gründliche Handwäsche auch möglich).
  • Die Nutzung des Hauses erfolgt nach Voranmeldung durch die Gruppenleiter im angemeldeten Raum unter Beachtung der für den Raum festgelegten Höchstzahl von Besuchern.
  • Personen, die Krankheitssymptome, wie z.B. Husten, Schnupfen zeigen, dürfen das Haus nicht betreten, der Gruppenleiter muss sich vorab von der Gesundheit der Teilnehmer überzeugen und bei Krankheitssymptomen den Zutritt verweigern.
  • Für die Rückverfolgbarkeit werden durch den Gruppenleiter die Kontaktdaten aller Teilnehmer aufgenommen, die Liste wird in einem geschlossenen Umschlag bis zu ihrer Vernichtung im Gemeindebüro unter Verschluss gehalten.
  • Im Haus ist eine Einbahnregelung einzurichten bzw. es ist bei baulichen Gegebenheiten, die diese nicht zulassen, dem Gegenverkehr auszuweichen (z.B. Nutzung von Treppen gleichzeitig nur eine Richtung).  Daher muss beim Betreten und Verlassen des Hauses eine klare Trennung/ ein zeitlicher Abstand zwischen den Gruppen beachtet werden.
  • Die Räume müssen gut gelüftet werden, bei gutem Wetter/ Temperaturen durchgängig während der Nutzung, im späten Herbst und Winter durch Stoßlüftung vor der Veranstaltung, im Abstand von 30 Minuten während und im Anschluss an die Veranstaltung.
  • Getränke und Speisen zum eigenen Verzehr dürfen zu den Veranstaltungen mitgebracht werden, die Küche des Hauses bleibt geschlossen (d.h. auch keine Nutzung von Geschirr, Glas, Besteck).
  • Abfälle sind durch die Gruppe nach der Veranstaltung in die Mülltonnen zu entsorgen.
  • Die Toilettenräume dürfen nur einzeln betreten werden.
  • Die Gemeinde stellt die Reinigung der Sanitäranlagen an jedem Nutzungstag und eine Grundreinigung pro Woche sicher.
  • Nach der Veranstaltung sind die Tische von der Gruppe zu desinfizieren.
  • Der Gruppenleiter wird in das Hygienekonzept eingeführt und bestätigt die Übernahme der Verantwortung für die Einhaltung der Regeln mit seiner Unterschrift.
  • Abweichend von den obengenannten Vorgaben und von den Regeln der Kinder- und Jugendarbeit im Freien gilt für die Kinder- und Jugendarbeit in geschlossenen Räumen bezogen auf Mindestabstand und Maskenpflicht grundsätzlich Folgendes:
  • Kinder- und Jugendarbeit in Räumen kann stattfinden in festen, d.h. genau definierten und schriftlich fixierten Bezugsgruppen bis zu 10 Personen.
  • In diesen Bezugsgruppen dürfen Mindestabstände aufgehoben werden.
  • Bei Minderjährigen bedarf es der Zustimmung der Eltern zu dieser Regelung durch Unterschrift, diese erfolgt einmalig bis auf Weiteres für die Treffen der genannten Bezugsgruppe. Bei Verweigerung der Unterschrift ist eine Teilnahme nicht möglich.
  • Alle anderen Punkte des Hygienekonzepts gelten ohne Einschränkungen.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Räumlichkeiten und der unterschiedlichen Häufigkeit der Nutzung der Räume nimmt jede Gemeinde eine Konkretisierung der Umsetzung unter Berücksichtigung aller Vorgaben des Hygienekonzepts für ihre Häuser vor.
  • Eine Vermietung an, damit Nutzung durch externe Personen/Gruppen ist für die nächste Zeit ausgeschlossen.
  • Veränderungen der Bekanntmachungen des Generalvikariates für das Bistum Essen finden Berücksichtigung in Form von zeitnahen Aktualisierungen des vorliegenden Konzeptes.

Das Hygienekonzept als Download

200802 Hygienekonzept Gemeindeheime.pdf (78,2 KiB)

Bitte Beachten Sie, das unsere Räumlichkeiten zurzeit leider nicht an externe Personen und Gruppen vermietet oder ihnen zur unentgeltlichen Nutzung überlassen werden können.

  • "Externe" Gruppen und Veranstaltungen sind ALLE Vermietungen, auch an Gemeindemitglieder. Sie sind bis auf Weiteres nicht möglich. Bestehende Anfragen müssen leider abgesagt werden.
  • Ebenfalls als extern betrachten wir Gruppen, die keinen pastoralen Auftrag erfüllen, z. Bsp. kommunale Vereine, Parteien und andere, die bei uns gegen Miete oder unentgeltlich tagen. Diesen Gruppen ist abzusagen.
  • Als nicht extern versteht der Kirchenvorstand Gruppen, die einen im weitesten Sinne pastoralen Auftrag erfüllen, aber nicht Gruppen der Pfarrei sind, wie z. Bsp. Kreuzbund, Kurse der Familienbildungsstätte

Information zu
aktuellen Bauarbeiten
an der
Kirche St. Hubertus

Schon mehr als sechs Jahre sind vergangen, seit es im Turm der Kirche St. Hubertus nach einem Blitzeinschlag gebrannt hat. Seitdem ist der Turmhelm provisorisch gesichert. Unmittelbar nach dem Brand gab es eine Zusage des Bistums Essen, die Kirche zu reparieren. Diese Zusage bezog sich zunächst nur auf die Sanierung des Brandschadens. Es stellte sich jedoch heraus, dass wesentlich umfangreichere Massnahmen erforderlich waren, die mit dem Zustand des Mauerwerks am Turm und am Kirchenschiff in Verbindung standen und von der Brandkatastrophe unabhängig waren. Als das Bistum Essen dann im Pfarreientwicklungsprozess die Zukunft aller Kirchen und "Standorte" einer umfangreichen Prüfung unterziehen liess, entschlossen sich die Gremien der Pfarrei St. Lambertus, zuerst diesen Prozess abzuschliessen und dann, wenn sich herausstellen sollte, dass die Kirche St. Hubertus zu den Kirchen gehören würde, die auf Dauer erhalten bleiben sollten, die Arbeiten an der Kirche wiederaufzunehmen. Diese Vorgehensweise wurde mit der Bistumsleitung abgestimmt und die für die Kirche bestimmten Finanzmittel eingefroren.

Am Ende des Pfarreientwicklungsprozesses "Emmaus 2018" wurde ein Votum erstellt, in dem festgehalten werden konnte, dass die Kirchen St. Andreas, St. Hubertus, St. Lambertus und St. Ludgerus erhalten bleiben würden und die Kirche St. Theresia für andere kirchliche Zwecke umgebaut werden sollte. Nachdem Herr Bischof Dr. Overbeck die Planung, die in diesem Votum enthalten ist, in Kraft gesetzt hat stand fest, dass die Pfarrei gemeinsam mit der Bistumsleitung an der Kirchensanierung weiterarbeiten konnte. Daher hat der Kirchenvorstand wiederum eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der neben Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates St. Hubertus und Raphael Mitarbeitende des Bistums Essen und ein Architekturbüro vertreten sind.

Unter anderem musste für die Verkehrssicherung rund um den Turm gesorgt werden. Die Planung der Gesamtsanierung wurde vorangetrieben. Es gelang, für die Gesamtsanierung der Fassade und des Turms eine Förderzusage der Bundesregierung zu erhalten.

Die am 3. August 2020 beginnenden Massnahmen richten sich ausschliesslich auf die Beseitigung der Folgen des Brandes im Turmhelm: Der Turm wird bis zur Spitze eingerüstet, der Turmhelm wird saniert und das Gerüst wieder bis zur Oberkante des Turmmauerwerks abgebaut. Diese Baumassnahme wird aus Eigenmitteln den Bistums Essen finanziert und ist kein Teil der Fassadensanierung an Turm und Kirchenschiff, für die eine öffentliche Förderung in Aussicht gestellt worden ist. Wir rufen für die gegenwärtigen Bauarbeiten einen Teil des Geldes ab, das noch vor dem Pfarreientwicklungsprozess für den Fall, dass die Kirche erhalten bleiben soll, zweckgebunden festgelegt worden ist.

Die Kirche St. Hubertus kann während der Baumassnahme, die ein paar Monate dauern wird, durchgehend weiter für Gottesdienste genutzt werden.

Der Kirchenvorstand St. Lambertus dankt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die sich mit der Erhaltung der Kirche St. Hubertus befasst.

Über weitere Arbeiten in den kommenden Jahren wird der Kirchenvorstand Sie jeweils unterrichten.

Für den Kirchenvorstand

O. Deppe, Pfarrer